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Eine Fachschaft setzt sich an deutschen Hochschulen in der Regel aus allen
Studierenden des Fachbereich oder der Fakultät zusammen. Ein Maschinenbau-Student ist meist also Mitglied der Fachschaft
Maschinenbau an
seiner Hochschule.
Zu den Fachschaften gehören offizielle Vertretungen, etwa der
Fachschaftsrat, der in einigen Bundesländern über eigene Geldmittel [wir
leider net :-(( ] aus
den Einschreibe- oder Rückmeldegebühren verfügen kann. Auch sind es oft
Fachschaftsratsmitglieder, die in den Gremien etwa bei der Gestaltung von
Prüfungsordnungen oder bei Berufungsverfahren mitwirken. Meistens
organisieren Fachschaften auch Feiern für Studierende oder Einführungsveranstaltungen
für Erstsemestler.
In den meisten Bundesländern ist die Mitgliedschaft in einer Fachschaft
obligatorisch, das heißt, man tritt mit der Immatrikulation
(Einschreibung) automatisch bei, ein Austritt ist (vor der
Exmatrikulation) nicht möglich.
Das bundesweite Treffen von (möglichst vielen) Fachschaften nennt man
Bundesfachschaftentagung.
Umgangssprachlich versteht man unter der Fachschaft oftmals nicht die
Studierenden eines Fachbereichs, sondern die Interessenvertretung, also
den Fachschaftsrat, bzw. dessen Büro. So hört man beispielsweise oft Sätze
wie "Ich gehe mir in der Fachschaft mal ein Skript holen".
Quelle: "http://de.wikipedia.org/wiki/Fachschaft"
aus Wikipedia, der freien Wissensdatenbank
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